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MOLOGEN AG (FRA:MGN) DGAP-Adhoc: MOLOGEN AG: Ergebnisse der Erweiterungsphase der explorativen Ib/IIa Studie in HIV-Patienten

Transparenzrichtlinie : geregelte Berichte

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DGAP-Ad-hoc: MOLOGEN AG / Schlagwort(e): Studienergebnisse
MOLOGEN AG: Ergebnisse der Erweiterungsphase der explorativen Ib/IIa Studie in HIV-Patienten

08.08.2017 / 17:56 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Insiderinformation gem. Artikel 17 MAR

MOLOGEN AG: Ergebnisse der Erweiterungsphase der explorativen Ib/IIa Studie in HIV-Patienten

Berlin, 8. August 2017 - Das biopharmazeutische Unternehmen MOLOGEN AG (ISIN DE0006637200; Frankfurter Wertpapierbörse: MGN) gibt die wesentlichen Ergebnisse der Erweiterungsphase der explorativen Phase-Ib/IIa-Studie TEACH, einer Kooperation mit der Aarhus Universitätsklinik in Dänemark, bekannt.
Die Studie untersuchte das Hauptprodukt der MOLOGEN AG, das Immuntherapeutikum Lefitolimod, in HIV-positiven Patienten unter antiretroviraler Therapie (ART). Die wesentlichen Ergebnisse der Studie sind wie folgt:

- Während der 24-wöchigen Behandlungsdauer wurde eine nachhaltige Erhöhung der Aktivierung von wichtigen Immunzellen (CD4 und CD8 T Zellen) gezeigt.

- Lefitolimod bewirkte die Reifung anderer wichtiger Immunzellen (B Zellen) in Richtung Antikörper-produzierender Zellen.

- Nach Unterbrechung der ART zeigte einer von neun Patienten, die an diesem Teil der Studie teilnahmen, eine Unterdrückung der Virusvermehrung für mehr als 20 Wochen, während dieser Zeitraum typischerweise ca. zwei Wochen beträgt.

- Lefitolimod zeigte keinen nachweisbaren Effekt auf das Virus-Reservoir in peripheren Blutzellen in allen 12 untersuchten Patienten, dem primären Endpunkt der Verlängerungsphase der Studie.

- Die Behandlung von HIV-Patienten mit Lefitolimod in Kombination mit ART über 24 Wochen zeigte ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil, wie es auch schon bei Studien mit Krebspatienten gezeigt werden konnte.

Zusammenfassend legen diese Daten nahe, dass - obwohl nicht der gewünschte Effekt auf das Virus-Reservoir gezeigt werden konnte - Lefitolimod ein wichtiger Kombinationspartner für andere therapeutische Ansätze sein kann, die auf eine Heilung von HIV abzielen, wie z.B. monoklonale Antikörper oder Vakzine.
Eine umfangreichere Auswertung der TEACH-Daten wird derzeit durchgeführt, z.B. die Analyse weiterer Immun- und HIV-Reservoir Parameter.

Kontakt
Claudia Nickolaus

Leiterin Investor Relations & Corporate Communications
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Fax: +49 - 30 - 84 17 88 - 50
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08.08.2017 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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