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USU SOFTWARE AG (FRA:OSP2) Original-Research: USU Software AG (von GBC AG): Kaufen

Transparenzrichtlinie : geregelte Berichte

07/04/2020 10:01

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25/11/2019 09:01
21/11/2019 07:30

Original-Research: USU Software AG - von GBC AG

Einstufung von GBC AG zu USU Software AG

Unternehmen: USU Software AG
ISIN: DE000A0BVU28

Anlass der Studie: Researchstudie (Anno) Empfehlung: Kaufen
Kursziel: 19,00 Euro
Kursziel auf Sicht von: 31.12.2020
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Cosmin Filker; Marcel Goldmann

- Neue Rekordumsätze und starkes Ergebniswachstum erreicht - Sehr solide Vermögenslage vorhanden
- Auch bei stärkerer Covid-19-Auswirkung positives Ergebnis erwartet

Mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um 5,7 % auf 95,63 Mio. EUR (VJ: 90,49 Mio. EUR) hat die USU Software AG in 2019 einen neuen Umsatzrekordwert erreicht und damit die zuletzt im Rahmen der Q3-Berichterstattung reduzierte Prognosebandbreite leicht übertroffen (93 - 95 Mio. EUR). Wesentlich zum Umsatzanstieg haben dabei insbesondere die Lizenzerlöse (+12,8 % auf 15,01 Mio. EUR), die zum Teil aus Neuverträgen sowie zum Teil aus Projekten stammen, die Ende 2018 noch verschoben wurden, beigetragen. Parallel dazu steigerte die Gesellschaft das Niveau der wiederkehrenden Erträge um 10,7 % auf 28,74 Mio. EUR (VJ: 25,97 Mio. EUR). Hier sind die Wartungserlöse sowie SaaS-Umsätze enthalten. Branchentypisch legten dabei die SaaS-Umsätze um 39,1 % auf 6,92 Mio. EUR (VJ: 4,97 Mio. EUR) stark zu. Lediglich bei den Beratungserlösen verzeichnete die USU-Gruppe mit -1,0 % auf 49,91 Mio. EUR (VJ: 50,42 Mio. EUR) einen leichten Umsatzrückgang.

Die dynamische Umsatzentwicklung bei den margenstarken Produkterlösen (Lizenzen; SaaS; Wartung) hatte einen starken Anstieg des bereinigten EBIT um 50,9 % auf 6,23 Mio. EUR (VJ: 4,13 Mio. EUR) zur Folge. Als Vorbereitung für das künftige Wachstum hatte die Gesellschaft in den vergangenen Jahren den Mitarbeiterbestand stark ausgebaut. Zwischen 2015 und 2019 kletterte die Anzahl der USU-Beschäftigten von 498 auf 711. Der damit korrespondierende Anstieg beim Personalaufwand stand einer noch besseren Entwicklung des bereinigten EBIT entgegen, sollte jedoch in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr so stark ansteigen.

Vor dem Hintergrund der Covid-19-Krise ist ein besonderes Augenmerk auf die solide Bilanzausstattung der USU Software AG zu legen. Daraus lässt sich erkennen, ob die Gesellschaft auch längere Phasen einer konjunkturellen Schwäche gut überstehen kann. Mit einem Eigenkapital in Höhe von 60,20 Mio. EUR und einer EK-Quote von 57,6 % sowie liquiden Mitteln in Höhe von 10,41 Mio. EUR verfügt die USU-Gruppe über sehr solide Bilanzrelationen. Neben dem ohnehin stets positiven Cashflow, der in 2019 stark auf 9,52 Mio. EUR (VJ: 2,00 Mio. EUR) angestiegen ist, hat die USU Software AG zudem die Möglichkeit, jederzeit Bankkredite aufzunehmen.

Die vom USU-Vorstand veröffentlichte 2020er Prognose eines Umsatzwachstums auf 102 - 105 Mio. EUR sowie eines bereinigten EBIT-Anstiegs auf 7,5 - 10 Mio. EUR basiert auf der Erwartung eines weiterhin dynamischen Produktegeschäftes sowie eines leichten Umsatzwachstums im Servicegeschäft. Eine Vielzahl an nennenswerten Neuaufträgen in den ersten Monaten 2020 liefert eine gute Basis hierfür. Allerdings sind in der aktuellen Unternehmens-Guidance mögliche Covid-19 Auswirkungen nicht enthalten. Zwar verfügt die Gesellschaft über ein hohes Level an wiederkehrenden Umsätzen, über einen hohen Auftragsbestand sowie über eine sehr gute Vermögensausstattung, wir stufen die aktuelle Unternehmens-Guidance als 'Best Case'-Szenario ein. Zur Herleitung unserer 2020er Prognosen haben wir dabei eine Szenario-Analyse erstellt, die einen jeweils 10%igen Umsatzrückgang gegenüber unseren bisherigen Schätzungen (lagen innerhalb der USU-Guidance) berücksichtigen. Selbst bei 20 % niedrigeren Umsätzen würde die Gesellschaft unseren Berechnungen zur Folge noch ein positives Ergebnisniveau aufweisen. Für unsere 2020er Prognosen haben wir das mittlere 'Realistic Case'-Szenario herangezogen.

Für die Prognosen der Geschäftsjahre 2021 und 2022 orientieren wir uns an die Mittelfristprognose der Gesellschaft, wonach ein durchschnittliches organisches Wachstum in Höhe von 10 % erwartet und bis 2024 ein Anstieg der bereinigten EBIT-Marge auf 13 - 15 % unterstellt wird. In dieser Annahme haben wir die möglichen Covid-19-Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr beschränkt.

Im Rahmen unseres DCF-Bewertungsmodells haben wir ein Kursziel in Höhe von 19,00 EUR (bisher: 19,70 EUR) ermittelt. Die Kurszielreduktion ist eine Folge der Berücksichtigung möglicher Covid-19-Auswirkungen und damit der Reduktion der Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2020. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau ergibt sich derzeit ein Kurspotenzial in Höhe von 53,2 % und wir vergeben daher das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/20441.pdf

Kontakt für Rückfragen
Jörg Grunwald
Vorstand
GBC AG
Halderstrasse 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,6a,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung
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Datum und Zeitpunkt der Fertigstellung der Studie: 06.04.2020 (13:42 Uhr) Datum und Zeitpunkt der ersten Weitergabe der Studie: 07.04.2020 (10:00 Uhr)

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Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.